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Zur
Person
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Name: |
Margita Merkel |
| Geburt: |
5.
Jan. 1970 in Frankfurt am Main |
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Beruf: |
Standesbeamtin |
Wie ich zu den Teddys kam?
Eigentlich fing alles damit an, dass ich einer Kollegin, einer
passionierten Teddybärensammlerin, zum Geburtstag eine besondere Freude
machen wollte.
Ich hatte schon so einiges ausprobiert und meine
handwerklich-/künstlerische Ader auf die Probe gestellt (Seiden-,
Aquarell-, Graphit-, und Hinterglasmalerei, Gestalten mit Gips, Salzteig
etc.), aber einen Teddybären selbst herzustellen - daran hatte ich
bisher noch nicht gedacht.
Doch, halt - einmal, während eines Urlaubs auf dem Bauernhof in
Schleswig-Holstein, lernte ich Heubären zu machen. Das schönste
Exemplar steht heute noch in unserer Wohnung. Aber einen Bären aus
Fell?
Glücklicherweise war noch genügend Zeit bis zum Geburtstag, so dass
ich mich zunächst einmal in die "Theorie des Bärenmachens"
einarbeiten konnte.
Was es da alles zu beachten gab: Schnitte, Stoffe, Materialien für die
Füllung, Garne, Augen und die vielen Stilrichtungen.
Da fiel mir ein, wo war eigentlich mein Bär von früher? Man trennt sich ja mit der Zeit
von fast allen Sachen aus der Kinderzeit: Bücher, Spiele, Puppen. Aber
der erste Teddy ist auch nach zig Umzügen meist noch irgendwo zu finden
- ganz hinten im Schrank, in einem Karton auf dem Dachboden oder in
einer Kiste im Keller. So war es auch bei mir und ich hatte plötzlich
meinen alten geliebten Bären im Arm.
Und nun packte es mich vollends und ließ mich bis heute nicht mehr los
- das Teddyfieber; besonders, nachdem mein erster
"Geburtstagsbär" ein Erfolg wurde, obwohl er aus meiner
heutigen "Sicht" durchaus einige Schwachstellen aufwies.
Meine Familie und unsere Freunde behaupten oft, ich sei vom Teddyvirus
befallen. Einige halten mich auch sicher für "etwas
überspannt". Vielleicht gehe ich ihnen ja wirklich manchmal auf
die Nerven mit meinem Bärentick.
Besonderen Dank an meinen Mann, der das alles mit Ruhe und Gelassenheit
erträgt (na ja, meistens jedenfalls) und mich sogar unterstützt und auch
schon mal zu einer Bärenausstellung begleitet.
Anfangs habe ich die Bären nach fertigen Schnittmustern hergestellt.
Heute entwerfe ich meine "Lieblinge" selber. So ist zum
Beispiel Knud aus einem Traum entstanden. Nach dem Aufstehen habe
ich sofort die Idee zu Papier gebracht und mit der Realisierung
begonnen. Knud sollte natürlich nicht alleine bleiben und so
gesellten sich immer mehr Familienmitglieder dazu - die Familie Knudsen.
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Ach
übrigens, wenn ich mal keine Bären mache, beurkunde ich als
Standesbeamtin in Frankfurt am Main die neugeborenen Babys.
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Im Trausaal des Frankfurter Römers finden Sie mich nur gelegentlich um
die Kollegen der anderen Abteilung zu unterstützen oder wenn eine Eheschließung
aus dem
Bekanntenkreis ansteht.
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